Baby Gewichtszunahme-Rechner
Prüfe ganz einfach, ob die Gewichtszunahme deines Babys im normalen Bereich liegt
Angaben zu deinem Baby
Durchschnittsgewicht in diesem Alter
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Gramm (Ø für dieses Alter)
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💡 Wichtiger Hinweis
Diese Werte sind Durchschnitts- und Orientierungswerte. Entscheidend ist nicht ein einzelner Messwert, sondern ein konstanter Verlauf entlang der eigenen Perzentilkurve im U-Heft. Ein Baby auf einer niedrigen Perzentile ist genauso gesund wie eines auf einer hohen, solange es seiner Kurve folgt. Bei Sorgen wende dich bitte an deinen Kinderarzt oder deine Hebamme.
Wie viel nimmt ein Baby pro Woche zu?
Laut den Wachstumsstandards der WHO sollten Babys in den ersten zwei Lebensmonaten mindestens 150-170 Gramm pro Woche zunehmen. Danach verlangsamt sich das Tempo schrittweise. Als grobe Orientierung gilt:
| Alter | Zunahme pro Woche | Zunahme pro Monat |
|---|---|---|
| 0-2 Monate | 150-200 g | 600-900 g |
| 3-4 Monate | 140-170 g | 500-700 g |
| 5-6 Monate | 100-140 g | 400-560 g |
| 7-9 Monate | 80-110 g | 300-450 g |
| 10-12 Monate | 60-90 g | 250-350 g |
Gewichtstabelle Baby nach Alter: Durchschnittswerte im ersten Jahr
Die folgenden Werte zeigen das durchschnittliche Gewicht (50. Perzentile) für Mädchen und Jungen. Sie dienen als Orientierung - Abweichungen nach oben oder unten sind in der Regel völlig normal, solange dein Baby seiner eigenen Kurve folgt.
| Alter | Gewicht Mädchen (Ø) | Gewicht Jungen (Ø) | Normbereich (ca.) |
|---|---|---|---|
| Geburt | 3.200-3.400 g | 3.400-3.600 g | 2.500-4.500 g |
| 1 Monat | ca. 4.200 g | ca. 4.500 g | 3.200-5.500 g |
| 2 Monate | ca. 5.100 g | ca. 5.600 g | 4.000-6.800 g |
| 3 Monate | ca. 5.800 g | ca. 6.400 g | 4.600-7.700 g |
| 4 Monate | ca. 6.400 g | ca. 7.000 g | 5.100-8.300 g |
| 5 Monate | ca. 6.900 g | ca. 7.500 g | 5.500-8.900 g |
| 6 Monate | ca. 7.300 g | ca. 7.900 g | 5.800-9.300 g |
| 9 Monate | ca. 8.200 g | ca. 8.900 g | 6.600-10.500 g |
| 12 Monate | ca. 9.000 g | ca. 9.700 g | 7.100-11.500 g |
📌 Wichtig: Diese Tabelle zeigt Durchschnittswerte. Ob dein Baby gut gedeiht, beurteilt dein Kinderarzt anhand der individuellen Wachstumskurve im U-Heft - nicht anhand eines einzelnen Messwertes.
Was sind Perzentilen und wie lese ich sie?
Bei jeder U-Untersuchung trägt dein Kinderarzt Gewicht, Grösse und Kopfumfang in die Perzentilkurven im gelben U-Heft ein. Viele Eltern sind verunsichert von diesen Kurven - dabei sind sie gar nicht kompliziert.
Eine Perzentile beschreibt, wie dein Baby im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern steht. Liegt dein Baby auf der 25. Perzentile, bedeutet das: 25% der Kinder wiegen weniger, 75% wiegen mehr. Das ist kein schlechtes Zeichen - es bedeutet nur, dass dein Baby etwas leichter als der Durchschnitt ist.
Warum verliert mein Neugeborenes nach der Geburt Gewicht?
Fast alle Neugeborenen verlieren in den ersten Tagen nach der Geburt Gewicht - bis zu 10% des Geburtsgewichts sind völlig normal. Der Körper gibt überschüssiges Fruchtwasser ab, der Darm entleert sich und die Milchproduktion der Mutter ist noch nicht voll im Gang.
Ab dem 3.-5. Lebenstag stabilisiert sich das Gewicht und steigt wieder an. Spätestens nach 2-3 Wochen sollte dein Baby sein Geburtsgewicht wieder erreicht haben. Tut es das nicht, ist ein Gespräch mit der Hebamme oder Kinderärztin sinnvoll.
Mein Baby nimmt zu wenig zu: Was sind die Ursachen?
Wenn die Gewichtszunahme deutlich unter den Richtwerten liegt oder dein Baby seiner Perzentilkurve nach unten davonläuft, können verschiedene Ursachen dahinterstecken:
- Beim Stillen: Zu wenig Milch, falsche Anlegetechnik, zu kurze Stillmahlzeiten oder zu lange Abstände zwischen den Mahlzeiten.
- Bei Flaschennahrung: Zu wenig Menge, falscher Sauger (zu langsamer Fluss erschöpft das Baby), oder Milch wird falsch zubereitet - zu wenig Pulver pro Mahlzeit. Eine präzise Zubereitung mit dem Formula Pro Advanced stellt sicher, dass immer die richtige Menge Pulver und Wasser verwendet wird.
- Medizinische Ursachen: Reflux, Unverträglichkeiten oder andere Erkrankungen können die Gewichtszunahme bremsen.
Bei anhaltenden Sorgen immer den Kinderarzt aufsuchen - lieber einmal zu oft als einmal zu wenig.
Mein Baby nimmt zu viel zu: Wann wird es zum Problem?
Ein kräftiges Baby ist nicht automatisch ein Problem. Gestillte Babys können sich nicht überfüttern - sie hören auf wenn sie satt sind. Bei Flaschennahrung besteht eher die Möglichkeit zu viel zu füttern, etwa wenn das Fläschchen zur Beruhigung eingesetzt wird.
Auffällig wird eine hohe Gewichtszunahme dann, wenn dein Baby mehrere Perzentillinien nach oben überschreitet oder deutlich mehr spuckt als normal. In diesem Fall lohnt sich ein Gespräch mit der Kinderärztin. Tipps zur richtigen Trinkmenge und wie du Überfütterung erkennst, findest du in unserem Artikel zur Trinkmenge Baby.
Was beeinflusst die Gewichtszunahme meines Babys?
Die Gewichtszunahme ist sehr individuell und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:
- Genetik: Elterngrösse und -gewicht bestimmen zu 60-80% das Wachstumspotenzial des Kindes.
- Ernährung: Gestillte Babys nehmen in den ersten Monaten häufig schneller zu als Flaschenbabys, gleichen sich aber meist bis zum Ende des ersten Jahres an.
- Gesundheit: Krankheiten, Zahnen oder Entwicklungsschübe können die Zunahme vorübergehend bremsen.
- Aktivität: Babys die viel strampeln und sich bewegen, haben einen höheren Energiebedarf.
- Beikosteinführung: Mit dem Start der Beikost ab dem 5.-6. Monat verlangsamt sich die Gewichtszunahme natürlich etwas.
Wann sollte ich mit dem Kinderarzt sprechen?
Die meisten Gewichtsschwankungen sind normal. Ein Gespräch mit dem Kinderarzt ist sinnvoll wenn:
- Dein Baby sein Geburtsgewicht nach 3 Wochen noch nicht wieder erreicht hat.
- Die Gewichtskurve über mehrere Wochen stagniert oder fällt.
- Dein Baby zwei oder mehr Perzentillinien nach unten kreuzt.
- Das Baby nach den Mahlzeiten anhaltend unruhig und unzufrieden wirkt.
- Deutlich weniger als 5-6 nasse Windeln pro Tag.
Fazit
Gewichtszunahme ist individuell - was zählt ist nicht eine bestimmte Zahl auf der Waage, sondern ein konstanter Verlauf entlang der eigenen Perzentile. Orientiere dich an den Richtwerten, beobachte die Signale deines Babys und nutze die regelmässigen U-Untersuchungen als Kontrolle. Alles weitere klärt dein Kinderarzt.








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